Tipps für einen guten Start im neuen Zuhause

 

Tipps für einen guten Start im neuen Zuhause




..gut zu wissen !

Im neuen Zuhause angekommen !              

Alle haben lange darauf gewartet und sind bestimmt ganz aufgeregt, wenn der Kleine endlich abgeholt wird und zum ersten mal sein neues Zuhause betritt. Er wird sich wohl erstmal neugierig umsehen und die ganze Familie wird ihm dabei unauffällig folgen *lächel. Er wird seinen Schlafplatz kennen lernen und sehen, wo er Essen und Trinken findet.

 

Das Hundebaby sollte eigentlich immer zufrieden und ruhig sein... sollte er doch mal knöttern, ist ihm vielleicht kalt -oder er hat etwas Hunger... vielleicht muss er auch raus, um sein Geschäftchen zu erledigen. Wenn diese drei Dinge sichergestellt sind und es wird trotzdem weiter gemotzt... sollte man ihn auch einfach mal lassen. Gerade in den ersten Nächten könnte es sein, dass er seine Geschwister sucht, bzw. sucht er einfach etwas Warmes, an das er sich kuscheln kann. Da hilft eine Wärmflasche (in ein Tuch gewickelt) weiter.

 

In der ersten Zeit wird dem Kleinen mit Sicherheit sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt und das ist auch gut so. Der Welpe sollte aber, am besten schon vom ersten Tag an, eine kurze Ruhezeit haben. Dies bedeutet, obwohl alle Zuhause sind und genug Zeit zum Spielen wäre, kümmert sich keiner um ihn. Er muss ganz schnell lernen, er bestimmt nicht die Zeit, wann sich mit ihm beschäftigt wird. Denn wenn der Alltag wieder einkehrt, dann muss er sich nicht wundern und mit Schrecken erkennen;

bin ich etwa gar nicht der Mittelpunkt der Erde und alles dreht sich nur um

MICH ?!?!   

 

Es ist ganz wichtig, dass sich alle einig sind, was die "Erlaubt" und "Verboten" - Liste betrifft. Um so eher weiß auch der kleine Hund sich entsprechend richtig zu verhalten. Bei einmal JA und dann wieder NEIN, sind Verhaltensregeln sehr schwer zu verstehen.

Beispiel Couch... darf er, oder darf er nicht nach oben? Wenn die Kinder mit dem Welpen auf dem Boden spielen, bis dann Zeit für die Lieblings-Serie im Fernseher ist und damit plötzlich das Toben ein Ende findet, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Wird der Welpe wie selbstverständlich auch auf die Couch hüpfen, weil doch seine Spielkollegen sich genau dort befinden. Entweder ist das okay und er darf bleiben, oder es ist nicht gestattet... dann muss er runter. Am Besten gibt man ihm direkt etwas zur Ablenkung (z. B. einen Hundekeks in sein Körbchen). Sonst könnte es sein, er versucht es noch ein 2. 3. und 4. mal, einen Platz auf der Couch zu ergattern.

Der Welpe kann die Regelung nicht verstehen:  Eltern sind in der Nähe: Verboten   Eltern sind weg: Erlaubt. Auch die Eltern sollten sehr konsequent mit dem jungen Hund sein. Nicht nur von den Kindern die Disziplin gegenüber dem Hund erwarten und dann evtl. selber mal in einer schwachen Minute sagen: Na komm mach "mal" hop ;-) weil mir gerade zum kuscheln zumute ist und es sieht jetzt auch keiner.

Im übrigen spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass Hunde auch auf die Couch dürfen :o)

  Der Welpe wird Anfangs sehr oft (alle 4-5 Std.), raus müssen. Es ist ja alles noch so winzig und wenn die Blase voll ist, muss sich diese auch eigentlich schon sofort wieder entleeren. Wenn er anfängt sich auf einer Stelle zu drehen und dabei am Boden schnüffelt, ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass er mal raus muss. Beobachten und schnelles Erkennen helfen bei der Stubenreinheit. Wenn der Welpe nach einem Schläfchen aufwacht, sofort raus mit dem Kleinen. Auch wenn das Bäuchlein nach dem Essen voll ist und er nicht sofort auf der Stelle einschläft, besser nochmal raus mit ihm.

Gassi gehen mit Leine oder ohne Leine???

Der Welpe hat im Alter von 8 Wochen einen sehr stark ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb. Das bedeutet, wenn es raus geht um die Welt zu entdecken, muss der Welpe in der Nähe des Rudels bleiben, um seine Überlebenschancen zu steigern und nicht im schlimmsten Fall, selber als Futter zu enden.

Diese Eigenschaft müssen wir uns zunutze machen!!!

Also sofern keine Gefahr für den Kleinen besteht (Sicherung durch Leine im Straßenverkehr) läuft er so oft es nur geht ohne Leine.

Diese Phase, an der uns der Welpe am liebsten in unser Hosenbein klettern würde, geht sehr schnell vorbei. Ich habe meine Hunde immer schon im Alter bis zur 12. Woche so stark an mich gebunden (also ohne Leine) das einmal Rufen bzw. entsprechendes Signal ein zuverlässiges Herankommen des Hundes zur Folge hat.

Das kann er nur lernen, wenn ihm nicht ständig hinterhergelaufen wird und er dabei noch zusätzlich permanent mit seinem Namen beschallt wird.

Einfach mal locker bleiben und selbst den Weg bestimmen... Der Kleine wird folgen!

Noch ein Wort zum "Welpenschutz"  den gibt es nur in einem Rudel!!! Dieser Welpenschutz ist leider keine gute Lebensversicherung bei der Begenung mit fremden Hunden. Trifft man beim Gassi auf einen Hund der vielleicht keine gute Kinderstube genossen hat und entsprechend, aus welchen Gründen auch immer, kein gutes Sozialverhalten hat..

                                                                                        

..wird unser Welpe schnell zum Opfer ohne jede Chance. Darum bitte ein bisschen vorsichtig sein und sich die Zeit nehmen, Hund und Besitzer (die zufällig den Weg kreuzen) kurz kennen zu lernen und dann entscheiden, okay wir werden Freunde.

 

Text (c) by Daniela Welslau

 




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